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Coaching ist Hebammenkunst

Dem Thema „Coaching“ geht es wie vielen Trendthemen: Da nicht eindeutig definiert ist, was sich denn hinter einem Begriff verbirgt, fühlt sich jeder herausgefordert, diesen Schlauch mit seinem persönlichen Wein zu füllen. Die Verwirrung ist dann groß, weil unter „Coaching“ alles und damit nichts verstanden werden kann.

Was ist Coaching, was kann es bewirken, wo verläuft die Trennlinie zu anderen Beratungs- und Trainingsmethoden? Unser Coaching beinhaltet folgende Thesen, die den Vorzug genießen, dass sie zu den Wurzeln des Coachings zurückkehren.

These 1: Coaching ist ein Angebot, in die Kutsche zu steigen
Ein Blick ins Herkunftswörterbuch zeigt: Der Begriff „Coach“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Kutsche“. Im übertragenen Sinn transportiert der Coach den Reisenden Coachee zu seinem Ziel – und dieses Ziel wird vom Reisegast selbst festgelegt, nicht vom Kutscher. Der Kutscher – oder Coach, also wir – wählen mithin nicht das Ziel aus. Wir helfen durch Fragen die Coachees daran zu erinnern, wohin die Reise gehen soll. Und die Coachees entscheiden auch, ob sie schnell oder langsam zum Zielort gelangen möchten – sie bestimmen die Geschwindigkeit des Coachingprozesses. Durch die richtigen Fragen, helfen wir den Coachees der „Wahrheit“ auf die Spur zu kommen. Beziehungsweise helfen wir ihnen, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen. Wir sehen uns als Begleiter, Motivator sowie Förderer.

These 2: Coaching ist Hebammenkunst
Wir bieten unseren Coachees keine vorgefertigten Lösungen an, sondern helfen ihnen dabei, alle in ihnen angelegten Potentiale zu aktivieren und zu entfalten. Wie eine Hebamme entwickeln wir lediglich das, was in dem Coachee bereits angelegt ist. Darum ist das vornehmste Entwicklungsinstrument des Coachs die Frage: Bereits die „Hebammenkunst“ des griechischen Denkers Sokrates hat die Frage als Instrument souveräner Gesprächsführung legitimiert. Der Philosoph regte seine Gesprächspartner durch geschickte Fragen zum Selbstdenken an. Dahinter stand die Einsicht: Oft sind die „richtigen“ Antworten in dem Gesprächspartner schon angelegt. Nur sind sie noch verborgen oder verschüttet. Es gilt, sie hervorzuholen – darum spricht man von „Hebammenkunst“.

These 3: Erst der Mensch, dann die Methode
Für uns als Coaches ist es gleichgültig mit welcher Methode wir arbeiten, ob wir ein „biografisches Coachinginterview“ führen, das neurolinguistische Programmieren anwenden, die Provokative Therapie oder die Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie nutzen. Wichtig ist: Im Mittelpunkt steht der Mensch, der Coachee.
Wir passen die Methode dem Menschen an und gehen methodisch unvoreingenommen in den Coachingprozess; der Coachee ist nicht für die Methode, sondern diese ist für den Coachee da.
Und darum sind die grundlegenden Fähigkeiten von uns, das aktive und genaue Zuhören und das damit verbundene „Verstehen“, das Fragenstellen und das Feedback geben.

These 4: Die Merkmale des Coachings sind Individualität, Freiwilligkeit, Ehrlichkeit, Gleichrangigkeit und Vertraulichkeit
Kutscher und Reisegast begegnen sich auf Augenhöhe, als gleichberechtigte Partner und Individuen. Entscheidend ist das Verhältnis, das sich zwischen Coach und Coachee aufbaut. Weil es im Coaching oft ans „Eingemachte“ geht, das Privatleben und die Familie und in Kindheit und Jugend erlittene Beschädigungen eine Rolle spielen, weil im Coaching die individuellen Blockaden, Probleme, Wünsche, Veränderungserwartungen und Ängste des Coachees thematisiert werden, ist das Vertrauensverhältnis unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen des Prozesses.

These 5: Beim Coaching ist die lange und die kurze Reise möglich
Wir unterscheiden in useren Coachingangeboten in Prozess- und Zielcoaching.
Prozesscoaching:. Hier betreuen wir die Coachees langfristig. Die Coachees und wir arbeiten über einen längeren Zeitraum zusammen.
Zielcoaching: auch Highspeedcoaching genannt. Der Coachee benötigt eine rasche Lösung, Anregung oder Idee für ein drängendes aktuelles Problem: ein schwieriges Kundengespräch, eine Rede, die er vor dem Vorstand oder vor wem auch immer halten muss, eine schnelle Entscheidung. In einem Blitztelefonat stellen uns die Coachees mit kurzen klaren Sätzen ihre Anliegen vor und wir stellen die entscheidenden Fragen, die sie auf die Zielgerade führen.